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Einsatz

München Fasaneriesee: Person im Eis

Veröffentlicht: Montag, 09.01.2017
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„Person ins Eis eingebrochen“ schallt es aus dem Lautsprecher des Funkgerätes an der DLRG Wasserrettungsstation am Münchner Fasaneriesee. In wenigen Sekunden rüsten sich die Wasserretter mit Überlebensanzug und Rettungsweste aus und eilen zu ihrem Einsatzfahrzeug. Sie fahren um den verschneiten See in Richtung Einbruchstelle. Während die Gruppenführerin die Lage vor Ort erkundet, breiten die Wasserretter einen speziellen Eisrettungsschlitten aus und blasen ihn mit einer Pressluftflasche auf. Mit diesem Schlitten begibt sich der Retter auf das dünne Eis. Kurze Zeit später zieht er den Verunfallten aus dem Eisloch und auf dem Eisrettungsschlitten zum Ufer. Zum Glück ist das nur eine Übung. DLRG Einsatzleiter Christoph Jansing hatte sie für die ehrenamtlichen Wasserretter der DLRG München-Mitte organisiert. "Auch an Winter-Wochenenden besetzen wir lageabhängig die Wasserrettungsstation, um im Notfall sofort helfen zu können"; erläutert der Einsatzleiter. Gerade bei einem Eisunfall geht es um jede Sekunde, denn der Verunfallte kann sich aufgrund des kalten Wassers nur kurze Zeit selber über Wasser halten, so Jansing.

Bereits am 6. Januar wurde die Unterstützung der ehrenamtlichen Retter benötigt, als der Schlitten eines Kindes auf den See rutschte. Der Schlitten lag lediglich 15 Meter vom Ufer entfernt in einem Bereich, in dem das Eis nur wenige Zentimeter dick ist. Nachdem es den Eigentümern selbst nicht gelang, den Schlitten mit einem Rettungsring zum Ufer zu ziehen, rüstete sich ein Wasserretter mit einem Trockenanzug aus und konnte den Schlitten kurze Zeit später dem überglücklichen Kind zurückgeben.

Obwohl das Eis am Fasaneriesee momentan nur etwa 5 cm dick ist, testen immer wieder Leute im Uferbereich, ob das Eis schon tragfähig ist. "Die meiste Zeit weisen wir die Besucher des Naherholungsgebietes auf die Gefahren an zugefrorenen Gewässern hin", erläutert Christoph Jansing die aktuelle Arbeit der DLRG. "Insbesondere durch Aufklärung vor den Gefahren an zugefrorenen Gewässern können wir Eisunfälle vermeiden" erläutert der erfahrene Einsatzleiter.

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